Wagenbauergruppe Nur Dubel um mi umme
Wagenbauergruppe Nur Dubel um mi umme

Häusern trainiert für's Schwarzwaldcamp

Krankheitsbedingt hatten wir auch 2015 wieder einige Ausfälle zu beklagen, weshalb wir erneut tatkräftige Unterstützung von Nichtwagenabuern bekamen. Diese waren, wie bereits im Jahr zuvor, Katharina Bernauer und Nora Andris; neu dazu kam Edis Guran und Matthias Hanslik.

Dieses Jahr mussten ortsbekannte Kandidaten verschiedene Dschungelprüfungen absolvieren, die für das Überleben im Schwarzwalddschungel Voraussetzung sind.

Moderator Bükai hatte dieses Jahr den Verlust seines treuesten Angestellten zu verkraften. Martin Maurer befand sich auf Geschäftsreise in Australien und wurde zum Zeitpunkt des Auftritts erst gerade erst mit Schlagos UL abgeholt und konnte deshalb nicht anwesend sein. 

In der ersten Prüfung "Tarnen und Täuschen wurde das Geschwisterpaar Monika und Rönzi optisch auf den Dschungel vorbereitet. Während Buschdoktor Ludwig G. an Monika eine Brust- und Po-Vergrößerung durchführte, wurde Rönzi von der Schminkexpertin Baggi bespachtelt. Dabei traten bereits erste Probleme auf: Da die Arbeit der Buschdoktors nicht in der Öffentlichkeit gezeigt werden darf, musste die OP hinter einer abgeschirmten Wand durchgeführt werden. Bevor diese beginnen konnte, musste er jedoch zunächst sein Geschick an der Machete beweisen um sich durch Monikas Busch-Dickicht zu kämpfen. Das Ergebnis konnte sich jedoch sehen lassen; Bükai meinte, er müsse aufpassen, dass er nach der Veranstaltung nicht die falsche Moni mit nach Hause nimmt. Rönzi's Ergebnis hingegen wirkte ernüchternd; trotz 0,5 cm Spachtelmasse sah er dennoch bleich aus. Vielleicht lag das auch an der wichtigen Sitzung der "Freunde des Waldfreibades", zu dieser er kurz darauf auch verschwinden musste.

Die zweite Prüfung lautete "Hirschröhren". Wie von den Rothirschtagen bereits bekannt, lassen sich die Brunftrufe der Hirsche originalgetreu nachahmen. Im Dschungenl lässt sich so Beute für die Nahrungsbeschaffung anlocken. Dirigent Thomas Villinger, der trotz Rückenbeschwerden an der Veranstaltung teilnahm, zeigte den Kandidaten, wie sich ein Hirschlaut mit einer Posaune auf nur einem Zug nachmachen lässt. Zu der Nachahmvariante von Dieter S. konnte er nur sagen, dass solche Entenlaute höchstens in das Saxophonregister des Musikvereins passen würden. Pieps Laute betitelte er als "Das klingt eher wie ein HB-Männchen!". Nichtsdestotrotz war Bükai mit den Leistungen zufrieden und erklärte die Aufgabe als bestanden. 

Nach dem Anlocken von Beute muss sie natürlich auch erlegt werden. Um dies mit Hilfe von Pfeil und Bogen professionell demonstrieren zu können, wurde der Bogenschiesexperte Siggi Krex eingeladen. Nachdem sich zunächst alle Kandidaten ein "Zthilwather" genehmigten, versuchten Ludwig G. und Fit, der sich mit seinem "Aff" im Hintergrund befand, nach Anleitung zu Schießen. Ludwigs "Schuss aus der Hüfte" traf allerdings dieses Mal nicht ins Schwarze. Anders hingegen Fit, der nach dem Motto "Flach schieße, hoch gwinne!" volle Punktzahl abräumte. 

Als letzte Prüfung musste das Essen schließlich noch zubereitet und verzehrt werden. Da Herr Maurer nicht anwesend sein konnte, war der plötzliche auftauchende Herr Altwal vom Pizzablitz die Rettung. Er bereitete frische Hirschhoden zu, welche von einem Tier stammen, das ein zu schnell unterwegs gewesener Fahrer kurz zuvor überfahren hatte. Ein spontaner Anruf ließ Herrn Altwal einen Wutausbruch bekommen, in dem er mitgeteilt bekam, dass sich der besagte Fahrer aus Angst im neuen Entlüftungsrohr versteckt hatte und dadurch die Küche voll mit Rauch stand. Der erste Testesser "Lummel" lehnte die Mahlzeit ab, mit der Begründung: "Wa de Bur it kennt frisst er it!". 

Als Bükai sich den ersten Bissen genehmigen wollte, ging auf einmal Fits "Aff" durch. Er zückte ein Halbliterkrug Bier und warf ihm Bükai gegen den Kopf, woraufhin dieser bewusstlos zusammenbrach. Siggi Krex erkannte die Gefahr als erstes und schoss dem Affen ein Pfeil ins Bein. Monika erkannte, dass der Affe nur eine Maske trug und nahm diese ab. Zum Vorschein kam Herr Piorun, der dieses Attentat bereits vergangenen Sommer versucht hatte. Dr. Ludwig G. reanimierte Bükai mit einem unbekannten Zaubertrank mit der Aufschrift "Rothaus". Durch dieses unvorhergesehene Ereignis brach Monika den Wettbewerb ab und versprach eine Fortsetzung zu einem anderen Zeitpunkt.

Bildergalerie 2015

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© Bastian Schlageter